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Herzlich Willkommen auf meiner Website.

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über meine Buchreihe „Historische Feldpost“. Band 1 ist im Dezember 2016 erschienen. Die Veröffentlichung des 2. Bandes ist für Dezember 2017 geplant.

Transkribierte Feldpostbriefe in Buchform sind gerade für Genealogen als Gegenstand interdisziplinärer Forschung interessant. Viele dieser Briefe landen meist in Online-Auktionshäusern und werden, zur Umsatzsteigerung, regelrecht auseinandergerissen, so das der komplette Text des Schreibers verloren geht.
In dem Buch »Einmal werd ich wieder bei Euch sein!« wurde die komplette Korrespondenz von Wilhelm Joch zu seiner Frau Maria veröffentlicht. Die Briefe sind authentisch. Sämtliche Bilder und Dokumente liegen vor. Er schreibt vom Wolchow und von der Narwa-Front. Alle Namen aus den Briefen wurden übernommen. Es werden Namen von Gefallenen genannt, die ich keiner der gängigen Datenbanken finden konnte. Somit besteht evtl. die Möglichkeit ein Schicksal aufzuklären.
Dieses Buch dient der Forschung, nicht der Verherrlichung. Die Briefe sind als Zeugnis einer Zeit anzusehen, die wir nicht vergessen dürfen. Sie zeigen uns deutlich, welche Folgen ein faschistisches Regime für ein friedliches Miteinander hat. Die Briefe des Gefreiten Wilhelm Joch sprechen für sich.

 

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Gebundene Ausgabe
 

Band 1:

Einmal werd ich wieder bei Euch sein!: Die Feldpostbriefe des Gefreiten Wilhelm Joch

 

„Liebe Maria!

Ich habe gerade wieder einen Moment Zeit und will Dir deshalb schnell ein paar Zeilen schreiben. Ich sitze hier allein im Bunker beim Kerzenlicht. Draußen kracht‘s wieder in allen Ecken, der Russe zeigt wieder, dass er noch da ist. Heute war es wieder warm, dann sind die Mücken wie rasend. Es sind Sauviecher, sie saugen einem Blut ab und an den Stellen gibt’s ganz nette Beulen. Von den Viechern schwirren hier tausend herum, eine wahre Plage. Ehe wir schlafen gehen, wird die Bude ausgeräuchert, dass man wenigstens etwas Ruhe hat. Heute Nacht ist ja wieder ganz aus mit dem Schlafen, kann jetzt um 22.00 auf Wache. Um ½ 12 geht’s wieder raus bis 2.00 und nochmal um 4.00. Dann ist die Nacht wieder rum. Es ist schon gut, dass es so wenig Zeit gibt, dann hat man auch nicht viel Zeit zum Nachdenken. Diese Woche bin ich schon wieder 14 Tage im Trubel und schon wieder über 2 Monate Soldat…“

Wilhelm Joch wird im Mai 1943 erneut in die Wehrmacht eingezogen und dem 7./Gr.Rgt.328 unterstellt. Er erlebt den Krieg am Wolchow bis hin zu den schweren Abwehrkämpfen an der Narwa-Front. Währenddessen wird seine Familie von Essen-Karnap nach Kartitsch/Osttirol evakuiert. Dies sind Wilhelms Briefe, die er von der Front schrieb, sowie die Erinnerungen seines Sohnes Reiner an jene Zeit.

Feldpostnummer: 01364 D

ISBN: 978-3743159426

Taschenbuch: 196 Seiten

Preis: EUR 8,90

Die letzte Amazon Rezension:

„Ein wunderbares Buch, das in ergreifender Weise durch persönliche Briefe vom Schicksal eines Soldaten an der russischen Front erzählt. Ich muss gestehen, es fiel mir nicht immer leicht, weiterzulesen, da mich die Geschichte Wilhelms oft den Tränen nahebrachte. Seine Sehnsucht nach seiner Frau und den Kindern, die beständige Hoffnung auf Heimaturlaub, um für ein paar Wochen der Hölle zu entgehen und wieder bei seinen Lieben zu sein – dann das bittere Ende. Wilhelms Schicksal und das seiner Familie kennenzulernen, war definitiv eine Bereicherung. Klare Leseempfehlung!“